Holländer schnappt Marc Strehlow Sieg vor der Nase weg
(bg) Der schnelle Alpenkurs zog wieder einmal zahlreiche Zuschauer in seinen Bann. Bei gutem Wetter starteten die Frensch-Power Motorsport Piloten in der gewohnt souveränen Manier. Allen voran Marc Strehlow, der sich mächtig ins Zeug legte. Teamkollege Steve Kirsch hatte das Glück nicht auf seiner Seite. Aus der 5. Reihe gestartet fand er sich nach Feindberührung schon nach der ersten Runde auf Platz 17. Dort mußte er tatenlos mit ansehen, daß er den Anschluß nicht halten konnte und erst in Runde 9 sich vom inzwischen 18. Platz vorkämpfen konnte. Mit dem havarierten Auto war am Ende nur Platz 16 machbar, schade.
Seinen Heimvorteil nutzte unser Östeander Mario Dablander anfangs prächtig. Startreihe 10 (Platz 19) und dann Reihe 6 (Platz 11) stand auf der Anzeigetafel. Kurzzeitig fiel er auf Platz 15 zurück um dann am Ende doch noch fast die Top Ten Platzierung zu erreichen. Mit dem 12. Platz sollte unser Jungtalent zufrieden sein.
Bernhard Luding konnte anders wie im letzten Jahr sein Rennen ohne Crash beenden und Platz 15 war der verdiente Lohn.
Bene Böckels wird gerne das Rennwochenende aus seinem Gedächtnis streichen. Schon bei den ersten Rennkilometern hatte er einen kräftigen Abflug und die Mechaniker wußten, was auf sie zukam. Im Qualifying war nur Platz 17 machbar. Im Samstagsrennen landete er um eine Position verbessert auf 16. Der Sonntag brachte ihm auch nicht die erhoffte Verbesserung und er wurde als Letzter in Wertung abgewunken. "Wartet nur ab, auf dem Sachsenring schlag ich wieder zu" war die Reaktion von dem sehr sympathischen Jungtalent. Er kann sich sicher sein, daß ihm das ganze Team die Daumen drücken wird.
Das Marc Daniel Lange landete abgeschlagen auf dem letzten Platz, er hatte mehrfach Probleme mit Konkurrenten und der Strecke.
Siegesjubel war schon an der Boxenmauer angesagt und Florian Frensch stand schon bereit um Marc Strehlow zum Sieg zuzuwinken. In der letzten Kurve verdarb uns Marc den Spaß. Durch einen kleinen Verbremser kam er von der Strecke und mußte so den Tabellenführer Schaap und auch Jörg Stenzel passieren lassen. Bewunderswert wie Marc Strehlow es wegsteckte, daß er das ganze Rennen beherrschte, um dann am Ende nur auf Platz 3 zu enden. Die Trotzreaktion der beiden Frensch-Power-Motorsport Spitzenpiloten verspricht tollen Kampf beim nächsten Rennen auf der Hausstrecke von Steve Kirsch.