(bg) Der Sonntag wurde zur Geduldsprobe für das Team, da das Rennen des Toyota Yaris Cup am Ende des Zeitplans stand.
Am späten Nachmittag stand die Armada von frensch-power Fahrzeugen verteilt auf das ganze Feld auf der Start- und Zielgeraden in Assen.
Irgendwie lag die Schikane unserem Bernhard nicht. Mit einem kapitalen Abflug quer durch die Wiese (unverschuldet, da er ausweichen mußte) war für Ihn das Rennen gelaufen. Er zeigte trotzdem Biß und legte einige schnelle Runden auf den niederländischen Asphalt.
Lara Könneker war beim Abwinken sichtlich zufrieden. Ein Platz 18 war schon eine tolle Leistung auf der ihr völlig unbekannten Strecke.
Unsere drei Youngster zeigten eine solide Leistung und kamen auf guten Mittelfeldpositionen durchs Ziel.
Steve Kirsch hatte Pech, bei einem Überholmanöver eines viel langsameren Konkurrenten machte dieser ihm die Tür zu und bei der Feindberührung gab der Querlenker seinen Geist auf. Tatenlos mußte er ab Runde 7 zusehen, wie die anderen Teilnehmer des Toyota Yaris Cup in die Punktewertung fuhren.
Es kam aber noch dicker für das frensch-power motorsport Team.
Marc Strehlow lieferte sich einen fairen aber harten Zweikampf an der Spitze.
In Runde 12 passierte es, Marc kam etwas von der sauberen Ideallinie ab und rutschte ins Kiesbett. So abrupt gebremst legte sich das Fahrzeug quer und riß auch noch Sven Landgraf mit von der Strecke. Nachdem sich die riesige Staubwolke gelegt hatte und die Mannschaft an der Box sah, daß Marc Strehlow unverletzt aus seinem Auto stieg, war erst einmal Erleichterung angesagt.
Der Katzenjammer kam erst bei der Siegerehrung. Die schöne Doppeltabellenführung war vorerst einmal weg. Jetzt heißt es im Stile von „Steppi“: Lebbe geht weidder.
In Salzburg wird sich zeigen, wie man diesen kleinen Tiefschlag weggesteckt hat.
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